Hallo,
endlich habe ich das geschafft, was ich bereits vorhatte, ehe dieser Thread hier überhaupt eröffnet wurde (also seit über einem Jahr!) und was ein zentraler Punkt für das "Marketing" des Buches ist: eine Verfassung der Demokratischen Welt auszuarbeiten — und diese zudem mit dem Artikel 146 des Grundgesetzes zu verbinden.
Siehe https://de.ftdm.org/?/Verfassung
Konkret zum Artikel 146 Grundgesetz siehe darin:
https://de.ftdm.org#Verfassung-der-DDF
(Verfassung der Deutschen Demokratischen Föderation)
sowie die Diskussion auf der Buchseite davor.
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- 230301 Wed 1502
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- 220704 Mon 1441
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Re: Corona und das Grundgesetz
Da passt dazu, was der US-Kabarettist George Carlin (denn eigentlich gibt es das ja doch in den USA, fällt mir gerade ein, in Bezug auf die Schwarzen, die jetzt das deutsche Kabarett / Volker Pispers für sich entdeckt haben) einst sagte: "Man nennt es den Amerikanischen Traum, weil man schlafen muss, um es zu glauben!" Das gilt analog für alle anderen Staaten auch. Ich habe glaube ich auch schon von mehreren internationalen Kabarettisten o.Ä. sowas gehört wie "Was ich von Demokratie halte? Also ich finde, das wäre doch echt mal ne Idee!" ...
- 220621 Tue 1858
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Re: Corona und das Grundgesetz
Hervorragender Einwand, Grundrechtsextremist!
Ich fürchte, die offiziellen Stellen werden sich das so zurechtkonstruieren: Die BRD ist eine Demokratie, weil ihre politischen "Volksvertreter" blablabla gewählt worden sind, damit ist dann ALLES, was die machen, automatisch demokratisch, und wenn die eben via der 2+4-Verträge das GG als Verfassung final bestätigen, WAR das damit also das endgültige Siegel der Demokratie, die Verfassung hat sich das deutsche Volk damit ganz demokratisch gegeben.
Auf genau die Tour aber haben sich schon Monarchen u. Ä. selbst gefeiert: Sie seien von Gott für ihre Nation bestimmt und damit sei alles, was sie tun, automatisch das Beste für die Bevölkerung und somit entweder direkt die "beste Form der Demokratie" (so 1:1 etwa in einer Doku über afghanische Warlords, die ich vor ein paar Monaten sah) oder wahlweise "viel besser als Demokratie".
Wenn man rechtsphilosophisch hingegen sagt: "Ein demokratischer Staat ist nur euner, der von Anfang an durch eine direkt vom Volk (mindestens einfach) mehrheitlich bestätigte Verfassung begründet wurde.", dann ist die BRD/Deutschland eben keiner. Aber das ganze Konstrukt der heutigen "Demokratien" ist ohnehin von vorn bis hinten die größte Massenverarsche.
In der DdZ-FAQ bringe ich das auf den Punkt, unter https://de.ftdm.org/?/FAQ#DdZ
Und im Buch gehe ich speziell auf die haltlosen Dogmen ein,
1. es gäbe "repräsentative Demokratie": https://de.ftdm.org#Es-gibt-keine-repra ... Demokratie
2. "demokratisch" sei der Mehrheitswille: https://de.ftdm.org#Es-gibt-keine-demok ... e-Mehrheit
Was die Querdenker angeht, hätten die sich doch auch online vernetzen können, via des großen Pools ihrer Juristen einfach mal was entwerfen und darüber dann vorabstimmen lassen können. Wär doch mal ne Aktion gewesen ...
Ich fürchte, die offiziellen Stellen werden sich das so zurechtkonstruieren: Die BRD ist eine Demokratie, weil ihre politischen "Volksvertreter" blablabla gewählt worden sind, damit ist dann ALLES, was die machen, automatisch demokratisch, und wenn die eben via der 2+4-Verträge das GG als Verfassung final bestätigen, WAR das damit also das endgültige Siegel der Demokratie, die Verfassung hat sich das deutsche Volk damit ganz demokratisch gegeben.
Auf genau die Tour aber haben sich schon Monarchen u. Ä. selbst gefeiert: Sie seien von Gott für ihre Nation bestimmt und damit sei alles, was sie tun, automatisch das Beste für die Bevölkerung und somit entweder direkt die "beste Form der Demokratie" (so 1:1 etwa in einer Doku über afghanische Warlords, die ich vor ein paar Monaten sah) oder wahlweise "viel besser als Demokratie".
Wenn man rechtsphilosophisch hingegen sagt: "Ein demokratischer Staat ist nur euner, der von Anfang an durch eine direkt vom Volk (mindestens einfach) mehrheitlich bestätigte Verfassung begründet wurde.", dann ist die BRD/Deutschland eben keiner. Aber das ganze Konstrukt der heutigen "Demokratien" ist ohnehin von vorn bis hinten die größte Massenverarsche.
In der DdZ-FAQ bringe ich das auf den Punkt, unter https://de.ftdm.org/?/FAQ#DdZ
Und im Buch gehe ich speziell auf die haltlosen Dogmen ein,
1. es gäbe "repräsentative Demokratie": https://de.ftdm.org#Es-gibt-keine-repra ... Demokratie
2. "demokratisch" sei der Mehrheitswille: https://de.ftdm.org#Es-gibt-keine-demok ... e-Mehrheit
Was die Querdenker angeht, hätten die sich doch auch online vernetzen können, via des großen Pools ihrer Juristen einfach mal was entwerfen und darüber dann vorabstimmen lassen können. Wär doch mal ne Aktion gewesen ...
- 220603 Fri 0053
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Re: Corona und das Grundgesetz
Mit dem Schönfärben wird ja auch der Keynesianismus = einigermaßen SOZIALE Marktwirtschaft erklärt, und mit dem Wegfall der Systemkonkurrenz (Ostblock) dann eben auch der Übergang zum antisozialen Neoliberalismus.
Wo wir schon beim Thema Grundgesetz sind hier im Thread: Meine Frau und ich fragten uns neulich, wieviele konkrete ENTWÜRFE es denn bisher überhaupt gegeben hat für eine neue Verfassung (nach GG Art. 146). Ich habe im Internet nur einen einzigen Hinweis auf eine Version gefunden von anno dazumal, wo sich die Verfasser hämisch drüber lustig machten, wie unrealistisch öko die gewesen sei und so. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das das Einzige gewesen sein soll. Oder gibt es wirklich nur diese Reichsbüger, die einfach heim ins Kaiserreich wollen? Wäre jedenfalls mal eine spannende Sache. Ballweg wollte ja zumindest eine neue ausarbeiten lassen in dem großen Camp, das nach der 2. Demo im August 2020 geplant war, was aber wie zu erwarten war nix wurde, weil allein schon das Camp nicht legalisiert wurde.
Aber da so Leute wie Gysi und viele andere Volljuristen doch auch der Meinung sind, Deutschland bräuchte endlich eine "richtige" Verfassung (anders als Gysi und Co sehe ich als Laie das GG durchaus als vollwertige Verfassung im verfassungsrechtlichen Sinne an), hätten sich diese Nasen doch mal zusammensetzen und eine schreiben können und mit ihrer Prominenz auch breit publik machen ... Aber stattdessen ein Leben lang immer nur jammern ...
Wo wir schon beim Thema Grundgesetz sind hier im Thread: Meine Frau und ich fragten uns neulich, wieviele konkrete ENTWÜRFE es denn bisher überhaupt gegeben hat für eine neue Verfassung (nach GG Art. 146). Ich habe im Internet nur einen einzigen Hinweis auf eine Version gefunden von anno dazumal, wo sich die Verfasser hämisch drüber lustig machten, wie unrealistisch öko die gewesen sei und so. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das das Einzige gewesen sein soll. Oder gibt es wirklich nur diese Reichsbüger, die einfach heim ins Kaiserreich wollen? Wäre jedenfalls mal eine spannende Sache. Ballweg wollte ja zumindest eine neue ausarbeiten lassen in dem großen Camp, das nach der 2. Demo im August 2020 geplant war, was aber wie zu erwarten war nix wurde, weil allein schon das Camp nicht legalisiert wurde.
Aber da so Leute wie Gysi und viele andere Volljuristen doch auch der Meinung sind, Deutschland bräuchte endlich eine "richtige" Verfassung (anders als Gysi und Co sehe ich als Laie das GG durchaus als vollwertige Verfassung im verfassungsrechtlichen Sinne an), hätten sich diese Nasen doch mal zusammensetzen und eine schreiben können und mit ihrer Prominenz auch breit publik machen ... Aber stattdessen ein Leben lang immer nur jammern ...
- 220426 Tue 1807
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Re: Corona und das Grundgesetz
Da bin ich zufällig gerade beim Übersetzen des Buches dran. Beim VB System-Interface geht es genau um solche Themen, also etwa dass die Wurzeln des Systems zwar sehr düster sind, es aus rein praktikablen Gründen aber im Laufe der Jahrhunderte immer mehr Schönfärbemarketing betreiben musste, das allerdings einen Selbstläufereffekt hat und daher die Tendenz aufgebaut ist, dass die gesellschaftliche Moral tatsächlich immer ethischer wird (zB Rassismus und Sklaverei überwunden, mehr Toleranz usw) und in Folge auch die Gesetze tatsächlich zunehmend immer häufiger immer mehr auch von wirklichem Gerechtigkeitsstreben beeinflusst werden, weil immer mehr Menschen daran glauben und es so wollen, einschließlich so mancher in einflussreichen Positionen.
- 220415 Fri 0057
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Re: Corona und das Grundgesetz
Hervorragender Beitrag, sehr vielen Dank dafür! So detailliert habe ich mich selber noch nichtmal damit befasst, da ich viel mehr aus einer übergeordneten Metaperspektive (Rechtsphilosophie und noch allgemeiner: Ethik) komme, aber natürlich ist es in Fällen wie der derzeit laufenden Politik (die faktisch eine Weltverschwörung IST, allerallerschlimmster Sorte!) sehr wichtig, sich einmal mit solchen "Details" zu befassen.
Die Frage der "freiheitlich demokratischen Grundordnung" hatten wir anno dazumal schon in einem anderen Forum viel diskutiert und das Ergebnis war letztlich, dass es willkürliche Interpretationssache ist, je nach beliebig wählbarer Definition, ob ein und derselbe Mensch diese beseitigen oder überhaupt erst eine solche herbeirühren möchte. Sollen die Worte "freiheitlich" und vor allem "demokratisch" nicht leere propagandistische, in freier PR-Semiotik manipulativ zur reinen Verarsche missbrauchte Worthülsen sein, sondern ihre reguläre Wortbedeutung qua standardsprachlicher Etymologie haben, dann besteht ja gar keine, und bestand noch nie eine, freiheitlich demokratische Grundordnung. Will man aber Orwellsches Neusprech gelten lassen, ist natürlich jeder, der dieses System mit all seiner Gewalt, Ausbeutung, Verarsche und Manipulation in irgendeiner Form überwinden möchte, ein "Feind der freiheitlich demokratischen Grundordnung".
Was heute bzw. seit vielen Jahrzehnten als "Demokratie" bezeichnet wird, ist reinste Verarsche und Ausbeutungs-Manipulation und wurde denn auch von Oberschicht-Ideologen wie Edward Bernays mit Freudentänzen abgefeiert.
Dennoch leben wir natürlich in einer gesellschaftlichen Realität, die durch Organisationsstrukturen wie Staat, Gesetz, Polizei, Gerichte usw. geprägt wird. Und es ist wichtig, diese Strukturen zu verstehen und nach ihren inneren Regeln so einzusetzen, dass man Schäden minimiert und Nutzen maximiert. Für Gruppen/Kommunen der Demokratie der Zukunft fiele das in den Aufgabenbereich des Verwaltungsbereichs System-Interface (leider ist der Direktlink zum Buchkapitel in der aktuellen PDF-Version nicht korrekt gesetzt, du kannst aber einfach auf https://de.ftdm.org#KO gehen und dann eine Doppelseite weiter nach unten scrollen). Ich selber habe noch keinen großen Rechtsstreit verloren, und da ging es immer um viel. Die meisten habe ich vorgerichtlich gewinnen können, indem ich der Gegenpartei dermaßen die Paragrafen um die Ohren gehauen habe samt rechtsphilosophischen Kommentaren und natürlich einiger Rhetorik/Dialektik, dazu noch der Hinweis auf meine Erfolgsquote und meine tatsächlich sehr guten Anwaltskontakte, da muss, da ich nur bei glasklarer Rechtslage überhaupt streite, jeder halbwegs vernünftige Gegner kleinbeigeben, zumal ich oft auch die Folgekosten für diese mit ausmale.
Jedenfalls nochmals vielen herzlichen Dank für diesen Beitrag von dir, da ist viel sehr gut Verwertbares dabei, was man in Konflikten mit juristisch entgleisten Fanatikern jeglicher Couleur einsetzen kann und sollte!
Die Frage der "freiheitlich demokratischen Grundordnung" hatten wir anno dazumal schon in einem anderen Forum viel diskutiert und das Ergebnis war letztlich, dass es willkürliche Interpretationssache ist, je nach beliebig wählbarer Definition, ob ein und derselbe Mensch diese beseitigen oder überhaupt erst eine solche herbeirühren möchte. Sollen die Worte "freiheitlich" und vor allem "demokratisch" nicht leere propagandistische, in freier PR-Semiotik manipulativ zur reinen Verarsche missbrauchte Worthülsen sein, sondern ihre reguläre Wortbedeutung qua standardsprachlicher Etymologie haben, dann besteht ja gar keine, und bestand noch nie eine, freiheitlich demokratische Grundordnung. Will man aber Orwellsches Neusprech gelten lassen, ist natürlich jeder, der dieses System mit all seiner Gewalt, Ausbeutung, Verarsche und Manipulation in irgendeiner Form überwinden möchte, ein "Feind der freiheitlich demokratischen Grundordnung".
Was heute bzw. seit vielen Jahrzehnten als "Demokratie" bezeichnet wird, ist reinste Verarsche und Ausbeutungs-Manipulation und wurde denn auch von Oberschicht-Ideologen wie Edward Bernays mit Freudentänzen abgefeiert.
Dennoch leben wir natürlich in einer gesellschaftlichen Realität, die durch Organisationsstrukturen wie Staat, Gesetz, Polizei, Gerichte usw. geprägt wird. Und es ist wichtig, diese Strukturen zu verstehen und nach ihren inneren Regeln so einzusetzen, dass man Schäden minimiert und Nutzen maximiert. Für Gruppen/Kommunen der Demokratie der Zukunft fiele das in den Aufgabenbereich des Verwaltungsbereichs System-Interface (leider ist der Direktlink zum Buchkapitel in der aktuellen PDF-Version nicht korrekt gesetzt, du kannst aber einfach auf https://de.ftdm.org#KO gehen und dann eine Doppelseite weiter nach unten scrollen). Ich selber habe noch keinen großen Rechtsstreit verloren, und da ging es immer um viel. Die meisten habe ich vorgerichtlich gewinnen können, indem ich der Gegenpartei dermaßen die Paragrafen um die Ohren gehauen habe samt rechtsphilosophischen Kommentaren und natürlich einiger Rhetorik/Dialektik, dazu noch der Hinweis auf meine Erfolgsquote und meine tatsächlich sehr guten Anwaltskontakte, da muss, da ich nur bei glasklarer Rechtslage überhaupt streite, jeder halbwegs vernünftige Gegner kleinbeigeben, zumal ich oft auch die Folgekosten für diese mit ausmale.
Jedenfalls nochmals vielen herzlichen Dank für diesen Beitrag von dir, da ist viel sehr gut Verwertbares dabei, was man in Konflikten mit juristisch entgleisten Fanatikern jeglicher Couleur einsetzen kann und sollte!