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Molaskes
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Re: Hallo!

#16

Post by Molaskes »

Ich mache es meist so, dass ich Antworten erst lese, wenn ich Zeit zum Zurückschreiben habe — oder aber ich bookmarke mir die Forenseite in einem Favoriten-Order von Firefox, in dem ich alle ganz aktuellen Sachen speichere (auch zB Videos, die ich demnächst schauen will, falls sie vorher aus meiner Timeline bei Odysee verschwinden und Ähnliches).

Zum Islamismus empfehle ich die Doku https://en.wikipedia.org/wiki/The_Power_of_Nightmares. Demnach geht deren ideologie auf den französischen Philosophen Jean-Paul Sartre zurück, der mächtig Eindruck auf muslimische Studenten gemacht haben soll, die daraus dann ihre Ideologie daraus entwickelten. Es geht NICHT darum, durch Terror den Westen in die Knie zu zwingen, sondern — angeblich — um die nicht minder schwachsinnige Vorstellung, durch den Terror, der sogar ganz gezielt auch "vom Weg abgekommene" Moslems (die etwa in Rockkonzerte gehen ...) töten soll, durch den erzeugten Hass im Westen die in alle Welt ausgewanderten Moslems wieder zurückzudrängen in ihre Heimatregion, damit sie den verführerischen/gotteslästerlichen Einflüssen des Westens entfliiehen und wieder auf den rechten Glaubensweg gebracht werden, und wer das nicht will, ist ohnehin verloren und verdient dann halt wie alle "Ungläubigen" den Tod, und wer als Gläubiger Zufallsopfer wird, kommt eh auch als zufälliger Mit-Märtyrer in den Himmel, und so weiter und so fort. Deckt sich weitestgehend mit der christlichen und jüdischen Ideologie, die hinter den allermeisten Kriegen und sonstigen Massenverbrechen dieser Welt steckt (Ausbeutung, Sklaverei, Genozide usw.), nur eben mit dem Zusatz-Twist, dass sie hoffen, der Westen macht aus Angst soviel Druck auf die in ihm lebenden Moslems, dass die lieber wieder zurück in die Wüste gehen, bildlich gesprochen, als weiter dort zu bleiben, wo sie heute noch sind. Und DANN wollen sie vereint den Westen niederschlagen, wenn sie alle Moslems auf ihre Seite und unter ihre Kontrolle gebracht haben. So jedenfalls das ausführlichere Narrativ.

Terroranschläge auf militärische und andere Einrichtungen, die es objektiv tausendmal mehr "verdient" haben als die normalen einfachen Menschen, gibt es übrigens jedes Jahr viele Hunderte bis Tausende (von kleinen mit nur Sachschaden bis auch ziemlich großen mit hunderten getöteten Soldaten oder Ähnlichem), nur gehört es zur Grundstrategie, dass man diese soweit es geht verschweigt, vertuscht oder wenn alle Stricke reißen, möglichst als Taten geistig verwirrter Einzeltäter hinstellt. Was wir in den Nachrichten und so mitbekommen, ist nur jene Spitze des Eisbergs, die durch alle vorgeschalteten Zensurfilter bzw. an diesen vorbeigesickert ist. Meine Quelle dafür sind die Fachliteratur-Klassiker "Bodyguarding" von Burt Rapp und "Security Operations" von Robert H. Deatherage jr., die das beide (wenn ich mich recht erinnere) unabhängig voneinander so erwähnen (zum Thema, dass Security konkret gegen Terror sehr wohl notwendig ist, auch wenn man nicht so viel davon mitbekommt normalerweise; beide Autoren haben für hochrangge US-Einrichtungen gearbeitet).
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Re: Hallo!

#17

Post by Grundrechtsextremist »

Es geht NICHT darum, durch Terror den Westen in die Knie zu zwingen
Eine ähnliche Legende kam auch zu 9/11 in Umlauf, es sei Bin Laden/Al-Qaida gar nicht darum gegangen die Amis mit den Anschlägen zu treffen, sondern darum sie dazu zu bringen gegen Moslems vorzugehen, sodass sich die unterdrückten Moslems irgendwann vereint erheben und der eigentliche Djihad beginnen könne. G´schichten ausm Pentagongarten...
Aber das mit Sartre ist interessant und "The Power of Nightmares" ist wie ich sehe sogar auf Youtube verfügbar. Drei Stunden, oha, aber ich werde wohl zumindest mal reinschnuppern...

Und dass es so viele vertuschte Anschläge gibt finde ich verblüffend, auf die Idee wäre ich nicht gekommen, schon gar nicht in der Ära des "War on Terror". Aber macht schon irgendwie Sinn, man will ja die Bevölkerung in einer diffusen Angst vor etwas halten das man selbst kontrolliert und nicht die Soldaten in einer konkreten Angst vor etwas das man nicht kontrolliert.
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Re: Hallo!

#18

Post by Molaskes »

Neben "The Power of Nightmares" kann ich auch die anderen Dokus von ihm empfehlen, allen voran "The Century of the Self", wo es im ersten Teil (sind alles BBC-Dreiteiler) um Edward Bernays geht!

Die meisten Anschläge finden natürlich in Kriegsgebieten statt, gefolgt von Nachkriegs-"Aufbau"-Gebieten und dabei primär auf "Business Contractors", also westliche Firmen, die dort die Wirtschaft übernehmen und/oder die westliche Ideologie vertreten, wiederum gefolgt von Anschlägen innerhalb des Militärs in den USA selbst (inkl. Amokläufe, Racheakte u.ä.).
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Re: Hallo!

#19

Post by Adam Kestrel »

Hallöchen! Ich wollte, auch wenn der Thread schon etwas älter ist, hier nochmal kurz mit einhaken. Ich war früher mal längere Zeit im Panokratieforum zum Buch von Tobi Blubb aktiv, sonst aber eher nur auf größeren Plattformen wie GiMiX, IMVU usw. Im Panokratie-Forum entstanden damals zunächst recht gute Freundschaften, und mehrere Leute dort, inklusive mir, vereinbarten, dass ein jeder ein eigenes Buch mit Gesellschaftskritik und positiver Utopie schreiben würde und wir uns alle dann darüber austauschen würden.

Von allen damals war ich allerdings der einzige, der es wirklich durchzog. Die anderen kippten nach und nach (wieder?) ins System: Der eine macht heute Werbung für Suchtmittel und Autos, ein anderer verkauft irgendwelchen Hanfkram und glaubt, damit die Welt ein Stück zu retten (nunja), der nächste ist zum totalen Assi geworden und hat mich mehrfach öffentlich angegriffen, wobei er dann via E-Mails zugab, dass es aus Neid ist, weil ich eben mein Buch geschrieben habe und er nicht und zudem in seinem Fachbereich Informatik ihm einfach haushoch überlegen bin (er ist einfacher Programmierer, ich Weltklasse-Software-Entwickler, worin ich mit dem Admin hier, Molaskes, auch ein gemeinsames Unternehmen habe, das wir noch richtig groß ausbauen wollen die nächsten Jahre), und eine coole, mit vielen bekannten deutschen Musikern gut befreundete Punkerin, die es mit ihrer Band bis zu The Dome geschafft hatte und Panokratie und Anarchie öffentlichkeitswirksam pushen wollte mit ihrer Musik, ist komplett eingeknickt und macht nun einen auf Psychotherapeutin.

Das größte Problem im Forum damals waren allerdings ein Haufen Leute, die entweder saudumm waren und deswegen als Trolle wirkten, oder wirklich schon damals tatsächlich Staatsagenten waren mit dem Auftrag der "Zersetzung". Die störten das Panokratieforum massiv mit Geschwafel über Esoterik, Drogenverherrlichung, "Anarcho-Kapitalismus" (ein glattes Oxymoron!) und natürlich viele persönliche Angriffe gegen andere Nutzer.

Das ließ ich allerdings gleich in mein Buch mit einfließen, das die Panokratie und andere utopische Konzepte und gesellschaftliche Transformationskonzepte kritisch beleuchtete und Vorschläge für eine pragmatisch-systematische Entwicklung konstruktiver Utopien und Transformationsstrategien machte. Dieses Buch verkaufte sich leider nur wenig, aber immerhin schrieben mich im Lauf der Jahre drei Leute aus verschiedenen Ländern an, dass sie eine Facharbeit (Dissertation/Doktorarbeit, Masterabschluss u.Ä.) auf Grundlage meines Buches geschrieben hätten, und noch heute habe ich guten Kontakt mit einem von ihnen.

Zu den Lesern gehörte auch mein Freund Molaskes, der meine Ideen so gut weiterentwickelt hat, wie ich es mir nicht besser hätte vorstellen können, was in seinem Buch "Demokratie der Zukunft" mündete. Nun hoffe ich, dass es nicht alles nur Theorie bleibt, und wir jeweils gut funktionierende, langzeitstabile und effektiv wirksame demokratische Gruppen und später Kommunen aufbauen werden. Und da kommen die Störer-Erfahrungen aus dem alten Panokratieforum wieder mit rein: Bereits in meinem Buch hatte ich erläutert, dass eine utopische "Bewegung" bzw. Transformation nur funktionieren können wird, wenn sie kybernetisch-wissenschaftlich geplant und organisiert wird. Unter anderem muss sie alle Arten plausibel anzunehmender Störungen, worunter auch insbesondere geheimdienstliche Zersetzungsversuche zählen (und wohlgemerkt noch sehr viel schwerwiegendere Angriffsoptionen auf sie!), was nur über eine kybernetische Struktur mit robusten, unmittelbar korrektiven Feedbackloops händelbar ist. Und genau das hat Molaskes hervorragend ausgearbeitet, tatsächlich sogar in Größenordnungen, die ich selber nichtmal im Traum erwartet hätte. Konkret etwa die Verfassung der Demokratischen Welt. Und auch der Umfang seines Werkes! Ich brauchte viele Jahre für mein knapp 200 Seiten dickes Buch, seins hat aber bereits rund 1500 Seiten und soll noch weiter anwachsen. Das ist fundamental in jeder positiven Bedeutung des Wortes!

Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn das Forum insbesondere von Lesern des Buches bzw. eben "Demokraten der Zukunft" aktiv genutzt wird, damit wir unsere jeweils eigene lokale Lebensumwelt bzw. Lebenssituation, aber mittel- bis langfristig auch die Welt insgesamt wirklich signifikant verbessern können.

Schade, dass sich manche Nutzer hier schon wieder aus dem Staub gemacht haben bzw. anscheinend von der Aktivität in die Passivität gegangen sind.
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